Die richtige Bewerbung

Die richtige Bewerbung

Wer sich um einen neuen Job bewerben muss oder möchte, steht immer vor der Herausforderung eine ansprechende und überzeugende Bewerbung zu schreiben. So schwer wie viele denken, ist es gar nicht, die richtigen Anschreiben und Bewerbung zu erstellen, wenn die richtigen Kniffe bekannt sind. Hilfestellung gibt es beispielsweise unter http://karrierebibel.de/bewerbungsvorlagen/. Wer auf ein paar grundlegende Dinge achtet, kann ganz einfach ein ansprechendes und überzeugendes Anschreiben erstellen. Es gilt nicht nur die häufigsten Fehler zu vermeiden, sondern eine überzeugende Präsentation vor dem neuen potenziellen Arbeitgeber zu erstellen.

Neben einem korrekten Lebenslauf ist in einer perfekten Bewerbung ein gut strukturiertes und passend formuliertes Bewerbungsschreiben erforderlich. Um dem Verantwortlichen, der die Bewerbung erhält, zu zeigen, dass sich wirklich Gedanken um die Bewerbung gemacht wurde, sollten typische Fehler vermieden werden. Für den ersten guten Eindruck sollte die Bewerbung nicht am Jobangebot vorbeischießen.

Wie es so schön heißt, „der Ton macht die Musik“. Das ist ganz wichtig. Für viele Bewerber ist die größte Hürde, das Anschreiben frei zu formulieren. Formulierungsfallen und häufige Fehler können eine Bewerbung schnell ruinieren. Ein gutes Anschreiben braucht Zeit. Die sollte sich jeder Bewerber nehmen, um sich möglichst gut zu präsentieren. Mit einer perfekten Bewerbung kann er sich von der Masse abheben. Sätze wie „Hiermit bewerbe ich mich“ oder „Ihre Stellenanzeige hat mich direkt angesprochen“ gilt es zu vermeiden. Auf welche Stelle sich jemand bewirbt, sollte direkt aus dem Betreff ersichtlich sein. Sätze wie „Ich bin sicher die Richtige für Sie“ sind überflüssig, da diese Entscheidung allein dem Unternehmen obliegt. Stärken wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Organisationsvermögen kann jeder von sich behaupten. Entscheidend ist aber, ob die Eigenschaften auch nachgewiesen werden können. Es gilt ebenso zu vermeiden, reine Wiederholungen des Lebenslaufs im Anschreiben aufzuführen. Generell soll das Anschreiben nicht nur verständlich zu lesen sein, es soll auch schnell auf die wesentlichen Punkte kommen. Eine übersichtliche Ausführung mit einem flüssigen und verständlichen Stil, schlüssigen und zielorientierten Aussagen und Angaben zu Motivation und Qualifikation geben den Personalverantwortlichen Hinweise zur Person und ihrer Glaubwürdigkeit.

Das Anschreiben sollte gut strukturiert werden. Es gibt keine Vorgabe, in welcher Schriftart Bewerbungsanschreiben erstellt werden sollen. Am besten ist eine gut lesbare Schriftart wie Arial oder Calibri zu wählen in 11 oder 12 pt. Kein Personaler möchte das Anschreiben mit der Lupe lesen müssen oder bei Schriftarten in kryptischer Schreibschrift an der Unlesbarkeit scheitern. Dazu sollte auf die Formatierung geachtet werden mit sauberen Rändern. Kursiv setzen oder Unterstreichen von Wörtern gilt es zu vermeiden. Für Hervorhebungen ist der Fettdruck zu wählen, der aber auch nur sehr sparsam eingesetzt werden sollte. Zu guter Letzt sollte das Anschreiben von Hand unterschrieben werden. Am besten mit einem blauen Füller oder Stift, der sich von der gedruckten Schrift abhebt.

Bei der Bewerbung kommt es nicht nur auf das Anschreiben, sondern auf das gesamte Bild an. Die äußere Erscheinung der Bewerbung ist wichtig, denn der Personaler gewinnt daraus den ersten Eindruck. Die Unterlagen sollten immer auf weißem Papier gedruckt werden, das nicht unbedingt das günstigste sein sollte. Ein etwas dickeres Papier wirkt edler. Die Bewerbungsunterlagen sollten nicht in einem wilden Wirrwarr aus einzelnen Zetteln bestehen, sondern ordentlich in einer Bewerbungsmappe zusammengestellt werden. Wichtig ist, das Anschreiben nicht mit abzuheften. Wichtig ist auch die Vollständigkeit. Eine unvollständige Bewerbung kann direkt zum Ausschluss aus dem Bewerbungsprozess führen. Eine Bewerbungsmappe sollte ggf. ein Deckblatt, ein Anschreiben, den Lebenslauf, Zeugnisse und wenn vorhanden, Zertifikate über Fortbildungen enthalten.

Der Lebenslauf sollte ebenfalls gut aufgebaut und übersichtlich sein. Neben den einzelnen Stationen sind die Daten, wie lange der Job ausgeführt wurde wichtig und welche Tätigkeiten in der Arbeitsstelle erledigt wurden. Hervorgehoben werden kann, wenn in einer der Tätigkeiten besondere Fähigkeiten und Kenntnisse dazu erworben wurden. Natürlich gehören in den Lebenslauf auch alle Angaben wie Name und Kontaktdaten und Angaben zu Sprachkenntnissen, Computerkenntnissen und ggf. weitere Kenntnisse.

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Eine professionelle Geschäftsadresse kann einem Existenzgründer helfen

Eine professionelle Geschäftsadresse kann einem Existenzgründer helfen

Sich selbstständig zu machen bedeutet zum einem, dass viel Geld benötigt wird und zum anderen, dass es nicht sicher ist, wo der Weg hingeht. Langfristig Büroräume anzumieten kann da schnell zu einem Problem werden. Die Alternative ist daher eine flexible und günstige Lösung von einem Anbieter für Büroservice.

Besonders für Existenzgründer und kleine Unternehmen bedeutet eine langfristige Anmietung von Büroräumen große Unsicherheiten. Es gibt diverse Anbieter, die genau dafür flexible Lösungen entwickelt haben. Die sogenannten Business Center bieten die Möglichkeit flexibel zu agieren, was besonders für Existenzgründer interessant ist. Möchten die frisch gebackenen Selbstständigen lieber im Home-office arbeiten, haben sie durch den Service zumindest eine repräsentative Geschäftsadresse.

Der Büroservice in einem Business Center bietet einige Vorteile. Die Kosten für Büroräume, Equipment und Technik bleiben zu Beginn der Existenzgründung in geringem Maße. Dazu werden von den Business Centern viele Dienstleistungen rund um den flexiblen Arbeitsplatz angeboten. Die Anmietung von Büroräumen auf Zeit ist möglich, meist schon für einzelne Tage. Zu den Räumen bieten die Center die Einrichtung, ein Office Management, Sekretariatsservice und Bewirtungsmöglichkeiten. Das virtuelle Büro kann als Geschäftsadresse genutzt werden mit einem Postfach, das der Existenzgründer nutzen kann. Dazu kommen ein Telefonservice und die Möglichkeit – auch kurzfristig – Konferenz- und Seminarräume buchen zu können. Der Telefonservice übernimmt eingehende Anrufe in Urlaubszeiten oder während der Besprechungen. Dabei kann der Kunde entscheiden welche Anrufe zu ihm weitergeleitet werden.

Durch die Anmietung in Business Centern lässt sich einiges an Kosten sparen. Eine Studie hat gezeigt, dass die Anmietung von bis zu 20 Arbeitsplätzen in einem Business Center günstiger ist als klassische Büroraumvermieter. Die Mietverträge sind im Hinblick auf Fläche und Zeit flexibel. Besonders für Existenzgründer wird damit das Fixkostenrisiko ausgeschlossen, dass sie bei langfristigen Anmietungen von Büroräumen hätten. Werden mehr Büros benötigt, stellt das meist kein Problem dar und ist schnell und einfach realisierbar.

Existenzgründer haben einen besonderen Vorteil in der Zusammenarbeit mit einem Anbieter für Büroservice, da sie durch den schnellen und flexiblen Aufbau von einem flexiblen Büro sofort in den Markt eintreten können. Die Geschäftsadresse bieten Immobilien in Top-Lagen, dabei können sämtliche Kosten für die Büroanmietung sicher und überschaubar geplant werden.

Existenzgründer haben weitere Vorteile gegenüber einer klassischen Büroanmietung, in der sie sich als Mieter selbst um alles kümmern müssten. Die erforderliche Technik ist in den meisten Fällen im Bürocenter schon vorhanden. Dazu gehören Computer, Beamer, Telefonanschlüsse, Kopierer, Büromöbel und diverse Präsentationstechnik. Durch den Telefon- und Sekretariatsservice lassen sich Kosten sparen und in Urlaubzeiten oder bei Krankheit vom Personal braucht sich der Mieter keine Gedanken machen oder sich um Ersatz kümmern. Sehr vorteilhaft ist die Möglichkeit mit anderen Nutzern des Büros auf Zeit Kontakte zu knüpfen.

Ein paar Nachteile gibt es allerdings für das Büro auf Zeit auch. Die Mieter können in den meisten Fällen nur wenig bis gar nicht Einfluss nehmen auf die Büroeinrichtung. Zudem kann es zu Ruhestörungen durch andere Mieter kommen, was besonders bei großen Bürokomplexen entstehen kann.

An die Nutzungsrechte und Hausordnung des Anbieters für Büroservice müssen sich am Ende alle Mieter der Büros auf Zeit halten. Wichtig ist darauf zu achten, dass den eigenen Kunden eine feste Geschäftsadresse gewährleistet werden kann.

Kundenrückgewinnung – ein Konzept das Ihnen wirklich helfen kann

Kundenrückgewinnung – ein Konzept das Ihnen wirklich helfen kann

Von vielen Unternehmen wird neben viel Zeit auch genauso viel Geld und Arbeit in die Neukundengewinnung investiert und ebenso viel in die Kundenbindung bestehender. Besonders die Vertriebsabteilungen sind hier gefragt. In vielen Fällen sind die Maßnahmen für die Rückgewinnung von verlorenen Kunden allerdings recht übersichtlich. Oft gibt es auch gar keine entsprechenden Maßnahmen und die verlorenen Kunden werden einfach nach einer gewissen Zeit aus der Datenbank gelöscht, was insofern schade ist, da der Vertrieb auf diese Weise ein hohes Umsatzpotenzial verschenkt, das ehemalige Kunden bieten.

Die Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung dienen in erster Linie zwei übergeordneten Zielen. Möglichst viele verlorene Kunden wieder zurückzugewinnen ist das Hauptzielt, damit das nicht genutzte Umsatz- und Ertragspotenzial so gut wie möglich ausgeschöpft werden kann. Das zweite übergeordnete Ziel ist die Verarbeitung und Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse aus der Kundenrückgewinnung, um in der Zukunft Kundenverluste vermeiden oder zumindest deutlich einschränken zu können. Beide übergeordneten Ziele können in mehrere Teilziele gegliedert werden.

Die Teilziele könnten sein, das Image vom Unternehmen als kundenorientiert zu stärken. Negative Mundpropaganda sollte verhindert werden. Faktoren, die für den Kundenverlust verantwortlich sind, erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Leistungs- und Serviceangebot so zu optimieren, dass es den Wünschen, Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden effektiver und effizienter entspricht. Langfristig die Kosten für Neukunden-Akquise senken, die entstehen wenn verlorene Kunden durch neue Kunden ersetzt werden sollen.

Kunden beschließen aus verschiedenen Gründen die Geschäftsbeziehung zu beenden und sich einen anderen Anbieter zu suchen. Das kann daran liegen, dass sich das Kaufverhalten, die Bedürfnisse oder die Ausgangssituation geändert haben. Vielleicht bietet aber auch ein Konkurrent ein vergleichbares Produkt zu wesentlich besseren Konditionen, die dem Kunden mehr zusagen. Oftmals sind es nur vermeintliche Kleinigkeiten und persönliche Empfindungen, die den Kunden zum Wechseln veranlassen. Vielleicht hat ein Kunde einen Mitarbeiter als unfreundlich empfunden oder war von einem Produkt enttäuscht. Vielleicht hätte er auch einen besseren Service erwartet oder hat sich im Nachhinein gesehen überrumpelt gefühlt. Natürlich ist es nicht möglich jeden Kunden zu reaktivieren. Es gibt allerdings auch Kunden, bei dem Unternehmen ganz und gar nicht böse sind, wenn sie ihn verlieren.

Vom Vertriebsmanagement sind einige grundlegende Überlegungen nötig, bevor Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung angestoßen werden. Darin sollte einfließen, wie viele Kunden sind verloren worden und warum. Weiterhin sollte geklärt werden, welche Verluste durch die verlorenen Kunden entstanden sind. Zudem gilt es zu ermitteln, welche Kunden durch welche Maßnahmen eventuell zurückgewonnen werden können. Im Zuge dessen können die Kunden, die für die Rückgewinnung uninteressant sind, endgültig aussortiert werden.

Die richtige Vorgehensweise bei der Kundenrückgewinnung bezieht sich immer auf das jeweilige Unternehmen selbst, das Angebot und die Vertriebsstrategie. Das Vertriebskonzept muss immer auf die jeweilige Ausgangssituation abgestimmt werden.

Die Vorgehensweise zur Kundenrückgewinnung kann allgemein in vier Schritte eingeteilt werden. Im ersten Schritt gilt es die Kunden in der Datenbank zu ermitteln, die vom Vertrieb zurückgeholt werden sollen. Danach müssen alle verfügbaren Daten und Informationen zu diesen Kunden zusammengetragen werden.

Im zweiten Schritt kann mit den Kundendaten und -informationen ausgestatt die Vorbereitung auf ein telefonisches Kundengespräch beginnen. Ein Leitfaden ist hier sehr hilfreich, in dem unterschiedliche Szenarien berücksichtigt werden. Es kann sein, dass ein Kunde den Anruf positiv entgegennimmt und einem persönlichen Verkaufsgespräch zustimmt. Es kann aber genauso gut passieren, dass der Kunden kategorisch gegen eine weitere Zusammenarbeit ist oder neu überzeugt werden muss.

War das Telefonat positiv, folgt Schritt Drei. Eine gewissenhafte Vorbereitung auf den persönlichen Gesprächstermin ist unerlässlich. Dabei sollte sich der Vertriebsmitarbeiter ein Hauptziel und ein Teilziel setzen. Das Hauptzielt ist die Kundenrückgewinnung und ein Abschluss. Das Teilziel ist das Backup, falls das Hauptziel nicht erreicht wird. Das Teilziel kann sein, zu erfahren warum der Kunde verloren ging, negative Mundpropaganda zu vermeiden oder den Kunden soweit anzuregen, dass er über eine Rückkehr zumindest nachdenkt. Dabei ist es wichtig, dem Kunden viel Redezeit zu geben und aufmerksam zuzuhören. Besonders bei den Gründen für den Wechsel und die Rückkehrbedingungen. Ein besonderer Bonus kann hier recht hilfreich sein, die der Vertriebsmitarbeiter dem Kunden anbieten kann.

Der letzte Schritt ist absolute Korrektheit, wenn der Kunde zurückkehrt. In den ersten Transaktionen darf es nicht den minimalsten Grund geben den Kunden zu verärgern. Vom Vertrieb sollten alle beteiligten Stellen informiert werden, damit sich um jedes Detail gekümmert und der Kontakt eng zum Kunden gepflegt wird. Der Vertrieb sollte sich mit einem kleinen Geschenk beim Kunden für seine Rückkehr bedanken. So kann der Vertrieb den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit mit einem loyalen Kunden legen. Der zurück gewonnene Kunde sollte in der Datenbank entsprechend gekennzeichnet werden, damit künftig unnötige Fehler vermieden werden.

Bonitätsprüfung… wie kann Ihnen eine Bonitätsauskunft helfen ?

Bonitätsprüfung… wie kann Ihnen eine Bonitätsauskunft helfen ?

Wer sich auf neue Geschäftspartner einlässt, möchte natürlich sicher sein, dass die Zusammenarbeit von Erfolg gekrönt ist und alle Zahlungen entsprechend geleistet werden. Ohne einen Nachweis und nur durch das eigene Vertrauen kann es allerdings leider immer wieder dazu kommen, dass Rechnungen nicht beglichen werden. Durch eine Bonitätsprüfung kann Sicherheit im Umgang mit Geschäftspartnern geschaffen werden. Zudem kann so ein Schutz vor Zahlungsausfällen erfolgen. Eine schlechte Zahlungsmoral oder sogar Zahlungsunfähigkeit beim Vertragsabschluss sind leider in vielen deutschen Haushalten und zunehmend auch in immer mehr Unternehmen an der Tagesordnung. Die Bonitätsauskunft macht also absolut Sinn, besonders bei potenziellen Kunden und Geschäftspartnern, bei denen bereits so genannte “Negativmerkmale” bekannt sind. Dazu gehören die eidesstattliche Versicherung, Konkurs, Vergleich oder Haftanordnung.

 

Was ist die Bonitätsprüfung?

 

Die Bonitätsauskunft ist eine objektive Einschätzung über die wirtschaftliche Fähigkeit eines Unternehmens oder einer Privatperson, die Rückzahlung von Krediten oder anderen Verbindlichkeiten leisten zu können. Grundlage für die Einschätzung sind alle verfügbaren Daten des Unternehmens oder der Person, die geprüft werden soll. Dazu gehören Bilanzen, Einkommensnachweise und ähnliche. Auf der einen Seite stammen die Daten von der Person oder dem Unternehmen selbst, wie beispielsweise öffentliche Bilanzen oder Einkommensnachweise, auf der anderen Seite sind es Negativmeldungen von anderen Unternehmen, wie etwa Versandhandelsunternehmen.

 

Wann sollte eine Bonitätsauskunft erfolgen?

 

Verschiedene Gründe und Situationen können eine Bonitätsprüfung als sinnvoll erscheinen lassen. Klassische Fälle sind:

 

  • Neukunden bevor die neue Geschäftsbeziehung aufgenommen wird
  • Bei weitreichenden Bindungen wie beispielsweise einem Mietverhältnis
  • Bei der Lieferung von Waren und Dienstleistungen auf Rechnung, Ratenzahlung oder Kredit
  • Bei der Vermutung, dass sich die rechtliche oder wirtschaftliche Struktur eines Kunden ändert
  • Wenn bereits im Vorfeld die exakte Firmenbezeichnung und Rechtsform gesichert sein sollen, beispielsweise für Vollstreckungsmaßnahmen

 

Wie wird die Bonität eingestuft?

 

Einheitliche Bonitätskriterien für alle Schuldner gibt es nicht, da jeder Schuldner die für ihn gültigen Bonitätskriterien aufgrund seiner individuellen wirtschaftlichen Situation mehr oder weniger erfüllt. Das Ergebnis ist eine individuell abgestufte Bonität. Diese Abstufungen tauchen entweder in Scores oder Ratings auf, die zeigen würden, ob der Schuldner eine sehr gute oder eine gerade noch vertretbare Bonität hat. Liegt der Schuldner gerade noch im Rating, das sich im Rahmen des „investment grade“ bewegt, liegt demnach aus Ratingsicht noch eine Bonität vor. Von der Bundesbank werden Kreditforderungen der Kreditinstitute als „notenbankfähige Sicherheiten“ bezeichnet, wenn Ratingagenturen den Unternehmen mindestens ein langfristiges „BBB-“ Urteil aussprechen.

 

Statistisch gesehen korrelieren die Bonitätsstufen mit der Ausfallwahrscheinlichkeit. Eine gute Bonität bedeutet geringe Ausfallwahrscheinlichkeit, während eine schlechte genau das Gegenteil bedeutet. Im Rahmen der Kalibrierung einer bestimmten Ratingstufe besteht daher auch die Möglichkeit konkrete Ausfallwahrscheinlichkeiten zuzuordnen.

Coworking… die Vorteile und was man für Leistungen erwarten kann

Coworking… die Vorteile und was man für Leistungen erwarten kann

Gründer und Freiberufler teilen sich beim Coworking ein Büro. Das hat mehrere Vorteile. Die Nutzung der Infrastruktur ist eine, die Möglichkeit zum Networken und von gemeinsamen Projekten eine andere. Zudem haben sie Gesellschaft die sie im Home Office nicht haben. Besonders frisch gebackene Gründer können von dem Erfahrungsaustausch profitieren.

Der Begriff Coworking existiert noch gar nicht so lange im täglichen Sprachgebrauch, genauso wie der flexible Arbeitsplatz selbst. Für Existenzgründer bietet sich die Möglichkeit aber gut an, da sie günstig, flexibel und produktiv ist. Coworking heißt, einen Schreibtisch oder ein ganzes Büro in einem Gemeinschaftsgebäude anzumieten. Dabei kann jeder selbst bestimmen wann und wie oft er diesen Arbeitsplatz benutzt. Im Gemeinschaftsgebäude ist neben dem Arbeitsplatz auch die nötige Infrastruktur vorhanden. Jeder Coworker ist rechtlich gesehen eigenständig. Das trifft auch auf alle anderen Aspekte zu. Damit kann er selbst entscheiden, ob er nur wenige Tage in der Woche oder im Monat in dem Büro verbringt. Es gibt dafür Monatstarife. Wer lieber öfter im Home Office bleiben möchte, sollte sich über Tagestarife informieren.

Zu der nötigen Infrastruktur gehören Drucker, Scanner, Telefon, ein Internetzugang, Strom und Wasser. Und natürlich der Arbeitsplatz selbst. Häufig werden auch weitere Dienstleistungen wie z.B. ein Telefonservice vom Dienstleister angeboten. Die Angebote der verschiedenen Anbieter können sich aber deutlich unterscheiden im Hinblick auf ergänzende Dinge, die in einem Büro nötig sind. Dazu gehören beispielsweise eine Küche, ein Besprechungsraum, der Reinigungsservice, ein Lounge Bereich oder Postfächer. Bei vielen Anbietern gibt es ein Basispaket zu dem einzelne Extras dazu gebucht werden können. Auf diese Weise kann sich jeder seinen Arbeitsplatz individuell gestalten. Dabei sollten jedoch die Kosten genau im Auge behalten werden. Nicht immer sind im ersten sichtbaren Preis auf der Website alle Leistungen enthalten.

Coworking ist für Selbstständige geeignet, die sich gerne mit Gleichgesinnten austauschen und nicht immer alleine im Home Office sitzen möchten. Besondere Vorteile gibt es in der Anfangsphase der Existenzgründung, wenn ein eigenes Büro zu teuer wäre. Je nach Standort ist Coworking vergleichsweise günstig. Der Gedankenaustausch mit den anderen Coworkern kann zudem sehr hilfreich sein. Besonders Gründungsneulinge können davon profitieren, wenn sie von gleichgesinnten Coworkern bei vielen Fragen Hilfe bekommen.

Der soziale Aspekt ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Gespräche an der Kaffeemaschine haben schon zu manch neuer Geschäftsidee geführt und erfolgreiche Gründungen entstehen lassen. Besonders in der Anfangsphase und für Menschen, die nicht für das Home Office gemacht sind, ein eigenes Büro aber nicht lohnenswert ist, ist Coworking geeignet. Die Möglichkeit zum Coworking gibt es nahezu in jeder größeren Stadt.

Das Coworking hat klare Vorteile. Die Nutzung kann stündlich, täglich oder monatlich erfolgen, wobei nur die tatsächliche Nutzung bezahlt wird. Die Gesellschaft von anderen und die daraus entstehende Inspiration und Motivation sind nicht zu unterschätzen. Neben der Möglichkeit für gemeinsame Projekte gibt es die Möglichkeit ein gemeinsames Netzwerk aufzubauen. Normalerweise sind Coworking-Büros sehr flexibel in der Kündigung. Ein weiterer Vorteil sind mögliche Kontakte zu ansässigen Unternehmen, mit denen sonst vielleicht kein Kontakt zustande käme.

Ein paar wenige Nachteile gibt es jedoch auch. Das Platzangebot ist recht begrenzt und in kleinen Städten gibt es nicht viele Angebote. Beim Coworking ist ein hohes Maß an Kommunikation und Absprache nötig, in aller Stille arbeiten geht beim Coworking kaum. Und das Coworking verursacht im Gegensatz zum Home Office Kosten.

 

Die ersten Schritte für Existenzgründer…was ist besonders wichtig – Teil 2/2

Die ersten Schritte für Existenzgründer…was ist besonders wichtig – Teil 2/2

Hier gibt es Teil 2 unseres HowTo’s zum Thema Existenzgründung. Teil 1 findet hier…

Wie hoch das Kapital ausfallen muss, kommt auf das Vorhaben an. Wird Material benötigt, die Ausstattung für das Büro, vielleicht ein Warenlager, Kaution für die Miete, Umbaumaßnahmen, etc. Rücklagen für die Anlaufphase sind nötig. Diese kann unter Umständen mehrere Monate dauern und muss finanziell überbrückt werden. Wie hoch sind die laufenden Kosten? Dabei dürfen die monatlichen Lebenshaltungskosten nicht außer Acht gelassen werden. Eine realistische Einschätzung, ob die Einnahmen aus Ihrer beruflichen Selbständigkeit reichen, die privaten und betrieblichen Kosten zu decken schützt vor bösen Überraschungen und dem möglichen finanziellen Ruin.

Wenn feststeht wie viel Geld für den Start nötig ist, ist zu klären wie hoch ist das Eigenkapital, das aufgebracht werden kann. Besteht die Möglichkeit sich privat Geld zu leihen? Ein Gesellschafter, der sich am Unternehmen beteiligt wäre auch eine Überlegung. Ein Vergleich der Kreditkonditionen bei Banken und Sparkassen sollte vor dem Abschluss angestellt werden. Dabei sind Förderprogramme für Existenzgründer, die der Bund und die Bundesländer zur Verfügung stellen, zu berücksichtigen. Wichtig ist die Entwicklung von einem Finanzierungsplan. Alle Förderprogramme, die der Bund, die Länder und die EU bieten, sind in der Förderdatenbank des Bundes zu finden.

Der Start für das Vorhaben fällt mit der Anmeldung beim Gewerbeamt als Selbstständiger oder Freiberufler und der Beantragung einer Steuernummer beim Finanzamt. Es ist vorab hilfreich bei der Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer zu fragen, ob weitere Formalitäten erledigt werden müssen. Von der kommunalen Wirtschaftsförderung oder Gründerinitiative gibt es Serviceangebote, die gut zu nutzen sind. Werden besondere Voraussetzungen, Nachweise, behördliche Zulassungen oder Genehmigungen benötigt? Die Fragen beantwortet der Behördenwegweiser, der zu den zuständigen Behörden vor Ort führt.

Liegt die Steuernummer vor, können Rechnungen gestellt werden, womit der Grundstein zum Geld verdienen gelegt ist. Kurz nach der Gründung schickt das Finanzamt einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Die Angaben zur Rechtsform und den voraussichtlichen Umsätzen und Gewinnen sind die Basis für die Berechnung vom Finanzamt für die ersten Steuerforderungen. Die Pflicht gegenüber dem Finanzamt sollte von Anfang bewusst und verinnerlicht sein. Am besten hilft ein Steuerberater, welche steuerlichen Pflichten, Buchführung und Jahresabschluss nötig sind.

Es gibt keine Versicherung für das unternehmerische Risiko, aber eine Einschränkung. Die erste ist ein gut durchdachter Businessplan, die zweite sind Versicherungen. Sie können für betriebliche Risiken wie Einbruch, Feuer, Maschinenschaden oder Fahrlässigkeit abgeschlossen werden, die greifen wenn Haftungsansprüche aus den Risiken entstehen. Ganz wichtig ist die persönliche Vorsorge. Beruflich Selbstständige können auf verschiedene Arten für Arbeitslosigkeit, Alter, Krankheit und Unfall vorsorgen. Die Krankenkasse ist zu informieren, unter bestimmten Umständen besteht die Möglichkeit bei der Agentur für Arbeit eine Arbeitslosenversicherung für Selbständige abzuschließen. Bezüglich der Altersvorsorge ist die Deutschen Rentenversicherung ein möglicher Ansprechpartner sowie die Verbraucherzentrale des eigenen Bundeslandes oder die Stiftung Warentest.

Wer ein Unternehmen startet, sieht sich neuen Aufgaben gegenüber. Geeignete Informations- und Beratungsangebote sollten daher weiterhin genutzt werden. Informationsdefizite gilt es zu vermeiden, da sie das Start-up schnell zum Kippen bringen können. Hilfestellung bietet auch die Beratungsförderung des Bundes.

Glossar: Abwesenheitsgrund

Glossar: Abwesenheitsgrund

GLOSSAR: Es kann viele Gründe geben, warum Sie im Büro abwesend sind. Diese Gründe können streng vertraulich sein und müssen dem Anrufer nicht Preis gegeben werden. Können Sie selbst ein Gespräch nicht annehmen, muss Ihr Telefondienst den wahren Grund für Ihre Abwesenheit nicht kundtun.

Sie können den freundlichen und zuverlässigen Mitarbeitern von phonea mitteilen, welchen Abwesenheitsgrund Sie ausgerichtet haben möchten. Oder ob Sie einfach zurzeit nicht erreichbar sind.

Sie können mit dem phonea Telefonservice einen oder mehrere Abwesenheitsgründe vorgeben, der dann genau so an den Anrufer weitergegeben wird. Natürlich gibt es trotz allem eine Gesprächsnotiz über den Anruf, die Sie ganz nach Ihren Wünschen per E-Mail, SMS oder Fax bekommen. So können Sie zeitnah reagieren und sobald es Ihre Zeit zulässt den Anrufer zurückrufen.

Sie haben mehrere Möglichkeiten Ihre Abwesenheit kommunizieren zu lassen. Sie sagen Ihren Kollegen entweder nur, dass Sie beispielsweise bis zu einer bestimmten Uhrzeit nicht am Platz und erreichbar sind, lassen aber offen was Sie tun oder wo Sie sind. Die andere Möglichkeit wäre, Ihren Kollegen zwar Ihren Kalender freizuschalten, aber darauf zu bestehen, dass immer nur die Aussage getroffen wird, dass Sie gerade nicht im Haus oder nicht erreichbar sind, ohne dass dabei jemals ein Abwesenheitsgrund genannt wird.

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