Eine professionelle Geschäftsadresse kann einem Existenzgründer helfen

Eine professionelle Geschäftsadresse kann einem Existenzgründer helfen

Sich selbstständig zu machen bedeutet zum einem, dass viel Geld benötigt wird und zum anderen, dass es nicht sicher ist, wo der Weg hingeht. Langfristig Büroräume anzumieten kann da schnell zu einem Problem werden. Die Alternative ist daher eine flexible und günstige Lösung von einem Anbieter für Büroservice.

Besonders für Existenzgründer und kleine Unternehmen bedeutet eine langfristige Anmietung von Büroräumen große Unsicherheiten. Es gibt diverse Anbieter, die genau dafür flexible Lösungen entwickelt haben. Die sogenannten Business Center bieten die Möglichkeit flexibel zu agieren, was besonders für Existenzgründer interessant ist. Möchten die frisch gebackenen Selbstständigen lieber im Home-office arbeiten, haben sie durch den Service zumindest eine repräsentative Geschäftsadresse.

Der Büroservice in einem Business Center bietet einige Vorteile. Die Kosten für Büroräume, Equipment und Technik bleiben zu Beginn der Existenzgründung in geringem Maße. Dazu werden von den Business Centern viele Dienstleistungen rund um den flexiblen Arbeitsplatz angeboten. Die Anmietung von Büroräumen auf Zeit ist möglich, meist schon für einzelne Tage. Zu den Räumen bieten die Center die Einrichtung, ein Office Management, Sekretariatsservice und Bewirtungsmöglichkeiten. Das virtuelle Büro kann als Geschäftsadresse genutzt werden mit einem Postfach, das der Existenzgründer nutzen kann. Dazu kommen ein Telefonservice und die Möglichkeit – auch kurzfristig – Konferenz- und Seminarräume buchen zu können. Der Telefonservice übernimmt eingehende Anrufe in Urlaubszeiten oder während der Besprechungen. Dabei kann der Kunde entscheiden welche Anrufe zu ihm weitergeleitet werden.

Durch die Anmietung in Business Centern lässt sich einiges an Kosten sparen. Eine Studie hat gezeigt, dass die Anmietung von bis zu 20 Arbeitsplätzen in einem Business Center günstiger ist als klassische Büroraumvermieter. Die Mietverträge sind im Hinblick auf Fläche und Zeit flexibel. Besonders für Existenzgründer wird damit das Fixkostenrisiko ausgeschlossen, dass sie bei langfristigen Anmietungen von Büroräumen hätten. Werden mehr Büros benötigt, stellt das meist kein Problem dar und ist schnell und einfach realisierbar.

Existenzgründer haben einen besonderen Vorteil in der Zusammenarbeit mit einem Anbieter für Büroservice, da sie durch den schnellen und flexiblen Aufbau von einem flexiblen Büro sofort in den Markt eintreten können. Die Geschäftsadresse bieten Immobilien in Top-Lagen, dabei können sämtliche Kosten für die Büroanmietung sicher und überschaubar geplant werden.

Existenzgründer haben weitere Vorteile gegenüber einer klassischen Büroanmietung, in der sie sich als Mieter selbst um alles kümmern müssten. Die erforderliche Technik ist in den meisten Fällen im Bürocenter schon vorhanden. Dazu gehören Computer, Beamer, Telefonanschlüsse, Kopierer, Büromöbel und diverse Präsentationstechnik. Durch den Telefon- und Sekretariatsservice lassen sich Kosten sparen und in Urlaubzeiten oder bei Krankheit vom Personal braucht sich der Mieter keine Gedanken machen oder sich um Ersatz kümmern. Sehr vorteilhaft ist die Möglichkeit mit anderen Nutzern des Büros auf Zeit Kontakte zu knüpfen.

Ein paar Nachteile gibt es allerdings für das Büro auf Zeit auch. Die Mieter können in den meisten Fällen nur wenig bis gar nicht Einfluss nehmen auf die Büroeinrichtung. Zudem kann es zu Ruhestörungen durch andere Mieter kommen, was besonders bei großen Bürokomplexen entstehen kann.

An die Nutzungsrechte und Hausordnung des Anbieters für Büroservice müssen sich am Ende alle Mieter der Büros auf Zeit halten. Wichtig ist darauf zu achten, dass den eigenen Kunden eine feste Geschäftsadresse gewährleistet werden kann.

Advertisements

Kundenrückgewinnung – ein Konzept das Ihnen wirklich helfen kann

Kundenrückgewinnung – ein Konzept das Ihnen wirklich helfen kann

Von vielen Unternehmen wird neben viel Zeit auch genauso viel Geld und Arbeit in die Neukundengewinnung investiert und ebenso viel in die Kundenbindung bestehender. Besonders die Vertriebsabteilungen sind hier gefragt. In vielen Fällen sind die Maßnahmen für die Rückgewinnung von verlorenen Kunden allerdings recht übersichtlich. Oft gibt es auch gar keine entsprechenden Maßnahmen und die verlorenen Kunden werden einfach nach einer gewissen Zeit aus der Datenbank gelöscht, was insofern schade ist, da der Vertrieb auf diese Weise ein hohes Umsatzpotenzial verschenkt, das ehemalige Kunden bieten.

Die Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung dienen in erster Linie zwei übergeordneten Zielen. Möglichst viele verlorene Kunden wieder zurückzugewinnen ist das Hauptzielt, damit das nicht genutzte Umsatz- und Ertragspotenzial so gut wie möglich ausgeschöpft werden kann. Das zweite übergeordnete Ziel ist die Verarbeitung und Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse aus der Kundenrückgewinnung, um in der Zukunft Kundenverluste vermeiden oder zumindest deutlich einschränken zu können. Beide übergeordneten Ziele können in mehrere Teilziele gegliedert werden.

Die Teilziele könnten sein, das Image vom Unternehmen als kundenorientiert zu stärken. Negative Mundpropaganda sollte verhindert werden. Faktoren, die für den Kundenverlust verantwortlich sind, erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Leistungs- und Serviceangebot so zu optimieren, dass es den Wünschen, Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden effektiver und effizienter entspricht. Langfristig die Kosten für Neukunden-Akquise senken, die entstehen wenn verlorene Kunden durch neue Kunden ersetzt werden sollen.

Kunden beschließen aus verschiedenen Gründen die Geschäftsbeziehung zu beenden und sich einen anderen Anbieter zu suchen. Das kann daran liegen, dass sich das Kaufverhalten, die Bedürfnisse oder die Ausgangssituation geändert haben. Vielleicht bietet aber auch ein Konkurrent ein vergleichbares Produkt zu wesentlich besseren Konditionen, die dem Kunden mehr zusagen. Oftmals sind es nur vermeintliche Kleinigkeiten und persönliche Empfindungen, die den Kunden zum Wechseln veranlassen. Vielleicht hat ein Kunde einen Mitarbeiter als unfreundlich empfunden oder war von einem Produkt enttäuscht. Vielleicht hätte er auch einen besseren Service erwartet oder hat sich im Nachhinein gesehen überrumpelt gefühlt. Natürlich ist es nicht möglich jeden Kunden zu reaktivieren. Es gibt allerdings auch Kunden, bei dem Unternehmen ganz und gar nicht böse sind, wenn sie ihn verlieren.

Vom Vertriebsmanagement sind einige grundlegende Überlegungen nötig, bevor Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung angestoßen werden. Darin sollte einfließen, wie viele Kunden sind verloren worden und warum. Weiterhin sollte geklärt werden, welche Verluste durch die verlorenen Kunden entstanden sind. Zudem gilt es zu ermitteln, welche Kunden durch welche Maßnahmen eventuell zurückgewonnen werden können. Im Zuge dessen können die Kunden, die für die Rückgewinnung uninteressant sind, endgültig aussortiert werden.

Die richtige Vorgehensweise bei der Kundenrückgewinnung bezieht sich immer auf das jeweilige Unternehmen selbst, das Angebot und die Vertriebsstrategie. Das Vertriebskonzept muss immer auf die jeweilige Ausgangssituation abgestimmt werden.

Die Vorgehensweise zur Kundenrückgewinnung kann allgemein in vier Schritte eingeteilt werden. Im ersten Schritt gilt es die Kunden in der Datenbank zu ermitteln, die vom Vertrieb zurückgeholt werden sollen. Danach müssen alle verfügbaren Daten und Informationen zu diesen Kunden zusammengetragen werden.

Im zweiten Schritt kann mit den Kundendaten und -informationen ausgestatt die Vorbereitung auf ein telefonisches Kundengespräch beginnen. Ein Leitfaden ist hier sehr hilfreich, in dem unterschiedliche Szenarien berücksichtigt werden. Es kann sein, dass ein Kunde den Anruf positiv entgegennimmt und einem persönlichen Verkaufsgespräch zustimmt. Es kann aber genauso gut passieren, dass der Kunden kategorisch gegen eine weitere Zusammenarbeit ist oder neu überzeugt werden muss.

War das Telefonat positiv, folgt Schritt Drei. Eine gewissenhafte Vorbereitung auf den persönlichen Gesprächstermin ist unerlässlich. Dabei sollte sich der Vertriebsmitarbeiter ein Hauptziel und ein Teilziel setzen. Das Hauptzielt ist die Kundenrückgewinnung und ein Abschluss. Das Teilziel ist das Backup, falls das Hauptziel nicht erreicht wird. Das Teilziel kann sein, zu erfahren warum der Kunde verloren ging, negative Mundpropaganda zu vermeiden oder den Kunden soweit anzuregen, dass er über eine Rückkehr zumindest nachdenkt. Dabei ist es wichtig, dem Kunden viel Redezeit zu geben und aufmerksam zuzuhören. Besonders bei den Gründen für den Wechsel und die Rückkehrbedingungen. Ein besonderer Bonus kann hier recht hilfreich sein, die der Vertriebsmitarbeiter dem Kunden anbieten kann.

Der letzte Schritt ist absolute Korrektheit, wenn der Kunde zurückkehrt. In den ersten Transaktionen darf es nicht den minimalsten Grund geben den Kunden zu verärgern. Vom Vertrieb sollten alle beteiligten Stellen informiert werden, damit sich um jedes Detail gekümmert und der Kontakt eng zum Kunden gepflegt wird. Der Vertrieb sollte sich mit einem kleinen Geschenk beim Kunden für seine Rückkehr bedanken. So kann der Vertrieb den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit mit einem loyalen Kunden legen. Der zurück gewonnene Kunde sollte in der Datenbank entsprechend gekennzeichnet werden, damit künftig unnötige Fehler vermieden werden.

Bonitätsprüfung… wie kann Ihnen eine Bonitätsauskunft helfen ?

Bonitätsprüfung… wie kann Ihnen eine Bonitätsauskunft helfen ?

Wer sich auf neue Geschäftspartner einlässt, möchte natürlich sicher sein, dass die Zusammenarbeit von Erfolg gekrönt ist und alle Zahlungen entsprechend geleistet werden. Ohne einen Nachweis und nur durch das eigene Vertrauen kann es allerdings leider immer wieder dazu kommen, dass Rechnungen nicht beglichen werden. Durch eine Bonitätsprüfung kann Sicherheit im Umgang mit Geschäftspartnern geschaffen werden. Zudem kann so ein Schutz vor Zahlungsausfällen erfolgen. Eine schlechte Zahlungsmoral oder sogar Zahlungsunfähigkeit beim Vertragsabschluss sind leider in vielen deutschen Haushalten und zunehmend auch in immer mehr Unternehmen an der Tagesordnung. Die Bonitätsauskunft macht also absolut Sinn, besonders bei potenziellen Kunden und Geschäftspartnern, bei denen bereits so genannte “Negativmerkmale” bekannt sind. Dazu gehören die eidesstattliche Versicherung, Konkurs, Vergleich oder Haftanordnung.

 

Was ist die Bonitätsprüfung?

 

Die Bonitätsauskunft ist eine objektive Einschätzung über die wirtschaftliche Fähigkeit eines Unternehmens oder einer Privatperson, die Rückzahlung von Krediten oder anderen Verbindlichkeiten leisten zu können. Grundlage für die Einschätzung sind alle verfügbaren Daten des Unternehmens oder der Person, die geprüft werden soll. Dazu gehören Bilanzen, Einkommensnachweise und ähnliche. Auf der einen Seite stammen die Daten von der Person oder dem Unternehmen selbst, wie beispielsweise öffentliche Bilanzen oder Einkommensnachweise, auf der anderen Seite sind es Negativmeldungen von anderen Unternehmen, wie etwa Versandhandelsunternehmen.

 

Wann sollte eine Bonitätsauskunft erfolgen?

 

Verschiedene Gründe und Situationen können eine Bonitätsprüfung als sinnvoll erscheinen lassen. Klassische Fälle sind:

 

  • Neukunden bevor die neue Geschäftsbeziehung aufgenommen wird
  • Bei weitreichenden Bindungen wie beispielsweise einem Mietverhältnis
  • Bei der Lieferung von Waren und Dienstleistungen auf Rechnung, Ratenzahlung oder Kredit
  • Bei der Vermutung, dass sich die rechtliche oder wirtschaftliche Struktur eines Kunden ändert
  • Wenn bereits im Vorfeld die exakte Firmenbezeichnung und Rechtsform gesichert sein sollen, beispielsweise für Vollstreckungsmaßnahmen

 

Wie wird die Bonität eingestuft?

 

Einheitliche Bonitätskriterien für alle Schuldner gibt es nicht, da jeder Schuldner die für ihn gültigen Bonitätskriterien aufgrund seiner individuellen wirtschaftlichen Situation mehr oder weniger erfüllt. Das Ergebnis ist eine individuell abgestufte Bonität. Diese Abstufungen tauchen entweder in Scores oder Ratings auf, die zeigen würden, ob der Schuldner eine sehr gute oder eine gerade noch vertretbare Bonität hat. Liegt der Schuldner gerade noch im Rating, das sich im Rahmen des „investment grade“ bewegt, liegt demnach aus Ratingsicht noch eine Bonität vor. Von der Bundesbank werden Kreditforderungen der Kreditinstitute als „notenbankfähige Sicherheiten“ bezeichnet, wenn Ratingagenturen den Unternehmen mindestens ein langfristiges „BBB-“ Urteil aussprechen.

 

Statistisch gesehen korrelieren die Bonitätsstufen mit der Ausfallwahrscheinlichkeit. Eine gute Bonität bedeutet geringe Ausfallwahrscheinlichkeit, während eine schlechte genau das Gegenteil bedeutet. Im Rahmen der Kalibrierung einer bestimmten Ratingstufe besteht daher auch die Möglichkeit konkrete Ausfallwahrscheinlichkeiten zuzuordnen.

Die ersten Schritte für Existenzgründer…was ist besonders wichtig – Teil 2/2

Die ersten Schritte für Existenzgründer…was ist besonders wichtig – Teil 2/2

Hier gibt es Teil 2 unseres HowTo’s zum Thema Existenzgründung. Teil 1 findet hier…

Wie hoch das Kapital ausfallen muss, kommt auf das Vorhaben an. Wird Material benötigt, die Ausstattung für das Büro, vielleicht ein Warenlager, Kaution für die Miete, Umbaumaßnahmen, etc. Rücklagen für die Anlaufphase sind nötig. Diese kann unter Umständen mehrere Monate dauern und muss finanziell überbrückt werden. Wie hoch sind die laufenden Kosten? Dabei dürfen die monatlichen Lebenshaltungskosten nicht außer Acht gelassen werden. Eine realistische Einschätzung, ob die Einnahmen aus Ihrer beruflichen Selbständigkeit reichen, die privaten und betrieblichen Kosten zu decken schützt vor bösen Überraschungen und dem möglichen finanziellen Ruin.

Wenn feststeht wie viel Geld für den Start nötig ist, ist zu klären wie hoch ist das Eigenkapital, das aufgebracht werden kann. Besteht die Möglichkeit sich privat Geld zu leihen? Ein Gesellschafter, der sich am Unternehmen beteiligt wäre auch eine Überlegung. Ein Vergleich der Kreditkonditionen bei Banken und Sparkassen sollte vor dem Abschluss angestellt werden. Dabei sind Förderprogramme für Existenzgründer, die der Bund und die Bundesländer zur Verfügung stellen, zu berücksichtigen. Wichtig ist die Entwicklung von einem Finanzierungsplan. Alle Förderprogramme, die der Bund, die Länder und die EU bieten, sind in der Förderdatenbank des Bundes zu finden.

Der Start für das Vorhaben fällt mit der Anmeldung beim Gewerbeamt als Selbstständiger oder Freiberufler und der Beantragung einer Steuernummer beim Finanzamt. Es ist vorab hilfreich bei der Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer zu fragen, ob weitere Formalitäten erledigt werden müssen. Von der kommunalen Wirtschaftsförderung oder Gründerinitiative gibt es Serviceangebote, die gut zu nutzen sind. Werden besondere Voraussetzungen, Nachweise, behördliche Zulassungen oder Genehmigungen benötigt? Die Fragen beantwortet der Behördenwegweiser, der zu den zuständigen Behörden vor Ort führt.

Liegt die Steuernummer vor, können Rechnungen gestellt werden, womit der Grundstein zum Geld verdienen gelegt ist. Kurz nach der Gründung schickt das Finanzamt einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Die Angaben zur Rechtsform und den voraussichtlichen Umsätzen und Gewinnen sind die Basis für die Berechnung vom Finanzamt für die ersten Steuerforderungen. Die Pflicht gegenüber dem Finanzamt sollte von Anfang bewusst und verinnerlicht sein. Am besten hilft ein Steuerberater, welche steuerlichen Pflichten, Buchführung und Jahresabschluss nötig sind.

Es gibt keine Versicherung für das unternehmerische Risiko, aber eine Einschränkung. Die erste ist ein gut durchdachter Businessplan, die zweite sind Versicherungen. Sie können für betriebliche Risiken wie Einbruch, Feuer, Maschinenschaden oder Fahrlässigkeit abgeschlossen werden, die greifen wenn Haftungsansprüche aus den Risiken entstehen. Ganz wichtig ist die persönliche Vorsorge. Beruflich Selbstständige können auf verschiedene Arten für Arbeitslosigkeit, Alter, Krankheit und Unfall vorsorgen. Die Krankenkasse ist zu informieren, unter bestimmten Umständen besteht die Möglichkeit bei der Agentur für Arbeit eine Arbeitslosenversicherung für Selbständige abzuschließen. Bezüglich der Altersvorsorge ist die Deutschen Rentenversicherung ein möglicher Ansprechpartner sowie die Verbraucherzentrale des eigenen Bundeslandes oder die Stiftung Warentest.

Wer ein Unternehmen startet, sieht sich neuen Aufgaben gegenüber. Geeignete Informations- und Beratungsangebote sollten daher weiterhin genutzt werden. Informationsdefizite gilt es zu vermeiden, da sie das Start-up schnell zum Kippen bringen können. Hilfestellung bietet auch die Beratungsförderung des Bundes.

Wie kann eine zusätzliche Geschäftsadresse in einer anderen Stadt einem Unternehmen helfen?

Wie kann eine zusätzliche Geschäftsadresse in einer anderen Stadt einem Unternehmen helfen?

Büroräume kosten Geld. Doch nicht alle Unternehmen möchten eine Zweigniederlassung gründen oder haben das nötige Budget dafür. Sie haben aber viel in einer bestimmten Stadt zu tun oder sitzen im Ausland und benötigen eine deutsche Geschäftsadresse, dann kommt das so genannte Virtuelle Büro ins Spiel.

Es gibt mittlerweile viele Anbieter für virtuelle Büros, die ein Unternehmer in Anspruch nehmen kann und dabei nur einen kleinen Teil der Kosten zahlt, die ihn ein angemietetes Büro kosten würde. Bei dieser Möglichkeit bekommt der Unternehmer einen Briefkasten eingerichtet, an den die Post geschickt wird. Diese Firmenadresse kann er für sein Unternehmen verwenden. Die Post wird an ihn weitergeleitet, an die Adresse, an die er die Post geschickt haben möchte.

Viele große Konferenzcenter bieten die Möglichkeit ein virtuelles Büro zu eröffnen, aber auch zahlreiche Büroservices haben diesen Punkt im Angebot. Die Virtuellen Büros befinden sich meist in repräsentativer Lage, der Unternehmer kann die Adresse wählen, die am besten zu seiner Firma passt. Sie sind meist in Business Centern untergebracht, in denen auch noch Meeting- oder Tagungsräume angemietet werden können. Büros für einen gewissen Zeitraum lassen sich ebenfalls mieten, das kann für einzelne Tage, Wochen oder Monate sein.

Besonders für Existenzgründer ist die Möglichkeit des Virtuellen Büros eine gute Sache. Es fällt keine Raummiete an und es müssen nicht die ganzen Büros mit Technik und Equipment ausgestattet werden. Noch dazu kann der Unternehmer beim Service der Geschäftsadresse über einen Büroservice auf viele weitere Dienstleistungen zurückgreifen wie einem Sekretariats- oder Telefondienst.