Die produktivsten Apps für Einzelunternehmer

Die produktivsten Apps für Einzelunternehmer

Einzelunternehmer oder auch Einzelkämpfer müssen sich jeden Tag aufs Neue vielen Aufgaben stellen. Nicht selten müssen sie auch noch organisatorische Probleme lösen. Mit einigen Apps können sie sich das Leben etwas vereinfachen. Und um noch flexibler zu sein und sich ganz auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren, haben sie mit einem Telefonservice wie phonea einen Partner, der ihnen den Rücken freihält. Es läuft kein Gespräch ins Leere und kein Kunde, ob Neu oder Bestand, wird verärgert. Um mit Kunden und Partnern zusammenzuarbeiten, gibt es natürlich die Cloud oder Google Docs. Dabei stehen aber noch weitere Apps zur Auswahl, die kostenfrei oder für kleines Geld genutzt werden können.

Für die Aufgaben- und Projektverwaltung und auch die Teamarbeit gibt es Trello. Mit der App kann online gearbeitet werden. Dabei kann das ganze Projekt so erfasst werden, dass alles Wesentliche direkt zu sehen ist. Die Organisations- und Produktivitäts-Plattform ist universell für große und kleine Projekte einsetzbar. Sie arbeitet mit Trello-Boards, die zahlreiche Funktionen bieten.

Mit Evernote lässt es sich diskutieren und präsentieren. Es können Personen eingeladen werden, die Feedback abgeben können. Die App ist Notizverwaltung und Arbeitsplatz. Vom Schreiben, über Ideen sammeln, bis zum Diskutieren und der Präsentation auf dem Endgerät der Wahl ist alles möglich.

Wunderlist aus dem Hause Microsoft ist für das Führen und Gruppieren von beliebig vielen Listen geeignet. Dabei können Erinnerungen für Aufgaben eingerichtet werden, die anstehen, zudem Daten für Deadlines und Hashtags für alle Aufgaben. Wunderlist ist für eine Gebühr erhältlich und kann auf iPhone, iPad, Mac, Android, Windows, Kindle Fire und im Browser verwendet werden.

Toggl ist ein Zeiterfassungsprogramm mit dem sich Projekte erfassen lassen. Dabei wird zwischen Kunde und Projekt unterschieden. So lassen sich für jeden Kunden genau die aufgewendeten Zeiten ermitteln.

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Die richtigen Mitarbeiter finden… nicht ganz einfach

Die richtigen Mitarbeiter finden… nicht ganz einfach

Der Erfolg eines Unternehmens hängt auch von den Mitarbeitern ab. Gute Mitarbeiter zu finden ist gar nicht so leicht, wie es scheint. Manche Positionen lassen sich gut auslagern. Bei einem Telefonservice wie dem von phonea arbeiten kompetente Mitarbeiter die gerne unterstützen.

Die Auswahl und weitere Entwicklung von Mitarbeitern ist enorm wichtig. Wer nicht die richtigen Mitarbeiter für die Umsetzung hat, kann mit der besten Strategie nichts anfangen. Mit guten und den richtigen Mitarbeitern kann jedes Unternehmen Erfolg haben. Aber wer sind eigentlich die richtigen Mitarbeiter? Dabei sollte differenziert werden, für welche Rolle der Mitarbeiter eingesetzt werden soll. Wird ein Verkäufer benötigt? Oder ein Problemlöser? Oder eher ein „Macher“? Das gilt es im Vorfeld zu überlegen.

Eine gute Stellenausschreibung ist schon mal ein guter Anfang. Es sollten alle wichtigen Dinge zum Unternehmen und der Stelle enthalten sein. Ebenso was der oder die Bewerber/in mitbringen soll. Es muss auf die Gleichheit geachtet werden. Also entweder (m/w) in Klammer oder ein Vermerk, wenn die Anzeige männliche Personen anspricht, der Einfachheit halber die Anzeige dennoch für beide Geschlechter gilt. Die Bewerbungsunterlagen verraten schon einiges über den Kandidaten. Es lässt sich hier schon ableiten, ob der Bewerber für die ausgesprochene Stelle richtig ist. Die Unterlagen sollten frei von Form- und Rechtschreibfehlern sein. Ein Bezug auf die Stelle sollte in der Bewerbung auftauchen. Hat der Bewerber einzelne Punkte der Stellenbeschreibung beachtet? Wurde beispielsweise eine allgemeine Anrede gewählt, obwohl ein Ansprechpartner genannt ist?

Natürlich ist der Gesamteindruck im Vorstellungsgespräch ein wichtiges Kriterium. Dennoch sollte nicht immer nur nach dem ersten Eindruck gegangen werden. Für einen Vergleich empfiehlt es sich, alle Bewerber mit den gleichen Fragen zu konfrontieren. Es ist besser wenn zwei Personen das Gespräch führen. Einer fragt, einer hört zu. Die beiden Meinungen können einen besseren Eindruck des Bewerbers geben.

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Gründerstammtische in größeren Städten Deutschlands

Gründerstammtische in größeren Städten Deutschlands

Wer ein neues Unternehmen gründet, muss dafür sorgen, dass es bekannt wird. Je nach Unternehmen ist ein umfangreiches Netzwerk von großem Nutzen. Daraus können sich erfolgreiche Kooperationen entwickeln und Zusammenarbeit in Form von sich ergänzenden Aufträgen. So ein Netzwerk muss aber erst einmal aufgebaut werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist ein Stammtisch, der Gründern und Jungunternehmern die Möglichkeit gibt.

Gründerstammtische gibt es eigentlich in allen größeren Städten in Deutschland, so z.B. in Aachen, Düsseldorf, Köln & Berlin. Sie sind zum Netzwerken und für Gründer gut geeignet, um viele Kontakte zu schließen. Die Teilnehmer setzen sich aus Gründern, Gründungsinteressierten und Jungunternehmern zusammen. Beim Stammtisch haben sie die Möglichkeit in lockerer Atmosphäre Erfahrungen und Informationen auszutauschen. Oftmals werden Startups und Geschäftsideen kurz vorgestellt, die mit einem Feedbackgespräch schließen. Dazu gibt es spannende Vorträge von Gründungsthemen, die für alle Gründer relevant sein können.

Je nach Initiatoren sind die Locations dabei nicht immer die Gleichen. Es handelt sich meist um organisierte und moderierte Gründerstammtische, zu denen jeder eigenladen ist und gehen kann. Je nach Stadt finden die Stammtische jeden Monat oder alle zwei Monate statt. Startups können sich meist zum Beginn des Abends präsentieren und ihre Idee den anderen Besuchern vorstellen. Sie erhalten daraufhin meist jede Menge Feedback, positives als auch manchmal kritisches.

Besonders gut für Gründer und Jungunternehmer ist es, mit einem Telefonservice zusammenzuarbeiten. Das virtuelle Büro kann die Termine für die Gründerstammtische raussuchen, wenn ein Vortrag oder eine Präsentation gehalten werden soll, diese vorbereiten. Zudem hat der Gründer sich Zeit auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren, da er nicht laufend von Telefonaten gestört wird.

 

 

 

 

Negatives Feedback in Kommentaren für positive Stimmung nutzen

Negatives Feedback in Kommentaren für positive Stimmung nutzen

Für den Unternehmenserfolg sind neben dem Bekanntheitsgrad gute Bewertungen offline und online wichtig. Schimpft ein Kunde in einem Laden, bekommen das höchstens andere Kunden mit. Schimpft ein Kunde im Internet und hinterlässt einen schlechten Kommentar, bekommt es unter Umständen die ganze Welt mit. Verärgerte Kunden können massiv schädigen, wenn sie auf der Homepage, dem Blog, Bewertungsportalen oder der Facebook-Seite negative Kommentare hinterlassen. Allerdings müssen negative Bemerkungen nicht immer schlecht sein.

Um darauf zu reagieren, sollte nichts über das Knie gebrochen werden. Natürlich ist der Wunsch da, direkt zu reagieren. Es ist aber besser, besonnen an die Sache heranzugehen und sich freundlich, auf Augenhöhe und authentisch darauf zu äußern. Im ersten Schritt muss die Analyse des Kommentars und Absenders genau erfolgen. Handelt es sich um einen echten Kunden, der Recht hat mit seiner Kritik oder um einen Troll, der bekannt dafür ist, ständig irgendwo schlechte Bewertungen zu hinterlassen? Bei einem Troll lautet die Antwort „Don‘t feed the Troll“. Ignorieren heißt das Zauberwort. Trolle wollen nur Aufmerksamkeit. Handelt es sich bei dem Troll um einen regelmäßigen Nutzer der Seite, sollte er ausgeschlossen werden. Allerdings ist bei der Einschätzung Vorsicht geboten, nicht dass der vermeintliche Troll doch echt ist und dann noch mehr verärgert wird.

Verärgerte Kunden durch mangelnde Erreichbarkeit müssen gar nicht erst entstehen. Wenn es die Arbeit nicht zulässt, jeden Anruf zu beantworten ist ein Telefonservice die perfekte Hilfe. Damit geht kein Anruf verloren und die Kunden werden erst gar nicht verärgert. Hat dennoch mal ein Kunde Grund, eine negative Reaktion zu zeigen, sollte darauf sachlich und freundlich reagiert werden. Schließlich lesen die Diskussion auch andere, kennen aber nicht den ganzen Dialog und können vieles vielleicht nicht nachvollziehen. Es ist nicht immer ganz leicht Ruhe zu bewahren. Es kann dabei helfen daran zu denken, dass der Kunde ein Problem hat und es kein Angriff gegen einen selbst sein soll. Der Kunde möchte eigentlich nur Hilfe bekommen.

 

Mehr Unabhängigkeit für Immobilienmakler

Mehr Unabhängigkeit für Immobilienmakler

Manche Prinzipien sind charakteristisch für das Maklergeschäft, die sich entscheidend auf den Provisionsanspruch auswirken. Das sind das Erfolgsprinzip, das Prinzip der Entscheidungsfreiheit des Auftraggebers und das Prinzip der Unabhängigkeit. Es gibt auch noch das Neutralitätsprinzip. Das Prinzip der Unabhängigkeit ist für eine große Anzahl von Maklergeschäften relevant. Hierbei müssen Auftraggeber und Makler unabhängig voneinander sein. Ist die Unabhängigkeit nicht gegeben und der Makler kann einer Vertragspartei zugerechnet werden, ist seine Maklereigenschaft verloren. Hat der Makler seine Erfolgsprovision ausschließlich mit dem Auftraggeber vereinbart, in dem er zur Abhängigkeit steht, spielt es keine Rolle. Ein Immobilienmakler muss das Vertragsergebnis im Auftrag beider Parteien vermitteln und zwar streng neutral. Hat er nur eine Vertragsbeziehung zu einer der Parteien, ist er nur dieser gegenüber zur Interessenwahrung verpflichtet.

Es darf sich beispielsweise ein Rechtsanwalt nicht neben als Grundstücksmakler betätigen, wenn die Kanzlei zu einer Maklerfirma gehört. Das wurde in einem Urteil des Bundesgerichtshofs in einem speziellen Fall festgelegt. Die innere Unabhängigkeit ist gefährdet. Die gleichzeitige Ausübung der beiden Berufe stellt eine Interessenkollision dar, die zur Gefährdung der inneren Unabhängigkeit des Anwalts führt. Versicherungsmakler und Vermittler von Finanzdienstleistungen dürfen ebenfalls nicht gleichzeitig als Rechtsanwalt tätig. Alltagsgeschäft des Anwalts in besagtem Fall war es individuelle Vermögenspositionen zu erstreiten oder zu verteidigen. Dadurch war er oft mit den Finanz- oder Immobiliengeschäften seines Mandanten beschäftigt. Er hätte als Immobilienmakler bei einer Käufervermittlung oder der Provision eines neuen Mieters sich durch das Provisionsinteresse nicht ganz auf seine anwaltliche Beratung konzentrieren können.

Immobilienmakler die einen Telefonservice nutzen, haben den großen Vorteil, sich voll und ganz auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren zu können. Der Telefonservice kann die verschiedenen Anfragen annehmen und bearbeiten. Die geschulten Mitarbeiter können auch direkt anhand der vorliegenden Daten einen Auftrag ablehnen, weil die Unabhängigkeit sonst gefährdet wäre.

 

 

 

Eine professionelle Geschäftsadresse kann einem Existenzgründer helfen

Eine professionelle Geschäftsadresse kann einem Existenzgründer helfen

Sich selbstständig zu machen bedeutet zum einem, dass viel Geld benötigt wird und zum anderen, dass es nicht sicher ist, wo der Weg hingeht. Langfristig Büroräume anzumieten kann da schnell zu einem Problem werden. Die Alternative ist daher eine flexible und günstige Lösung von einem Anbieter für Büroservice.

Besonders für Existenzgründer und kleine Unternehmen bedeutet eine langfristige Anmietung von Büroräumen große Unsicherheiten. Es gibt diverse Anbieter, die genau dafür flexible Lösungen entwickelt haben. Die sogenannten Business Center bieten die Möglichkeit flexibel zu agieren, was besonders für Existenzgründer interessant ist. Möchten die frisch gebackenen Selbstständigen lieber im Home-office arbeiten, haben sie durch den Service zumindest eine repräsentative Geschäftsadresse.

Der Büroservice in einem Business Center bietet einige Vorteile. Die Kosten für Büroräume, Equipment und Technik bleiben zu Beginn der Existenzgründung in geringem Maße. Dazu werden von den Business Centern viele Dienstleistungen rund um den flexiblen Arbeitsplatz angeboten. Die Anmietung von Büroräumen auf Zeit ist möglich, meist schon für einzelne Tage. Zu den Räumen bieten die Center die Einrichtung, ein Office Management, Sekretariatsservice und Bewirtungsmöglichkeiten. Das virtuelle Büro kann als Geschäftsadresse genutzt werden mit einem Postfach, das der Existenzgründer nutzen kann. Dazu kommen ein Telefonservice und die Möglichkeit – auch kurzfristig – Konferenz- und Seminarräume buchen zu können. Der Telefonservice übernimmt eingehende Anrufe in Urlaubszeiten oder während der Besprechungen. Dabei kann der Kunde entscheiden welche Anrufe zu ihm weitergeleitet werden.

Durch die Anmietung in Business Centern lässt sich einiges an Kosten sparen. Eine Studie hat gezeigt, dass die Anmietung von bis zu 20 Arbeitsplätzen in einem Business Center günstiger ist als klassische Büroraumvermieter. Die Mietverträge sind im Hinblick auf Fläche und Zeit flexibel. Besonders für Existenzgründer wird damit das Fixkostenrisiko ausgeschlossen, dass sie bei langfristigen Anmietungen von Büroräumen hätten. Werden mehr Büros benötigt, stellt das meist kein Problem dar und ist schnell und einfach realisierbar.

Existenzgründer haben einen besonderen Vorteil in der Zusammenarbeit mit einem Anbieter für Büroservice, da sie durch den schnellen und flexiblen Aufbau von einem flexiblen Büro sofort in den Markt eintreten können. Die Geschäftsadresse bieten Immobilien in Top-Lagen, dabei können sämtliche Kosten für die Büroanmietung sicher und überschaubar geplant werden.

Existenzgründer haben weitere Vorteile gegenüber einer klassischen Büroanmietung, in der sie sich als Mieter selbst um alles kümmern müssten. Die erforderliche Technik ist in den meisten Fällen im Bürocenter schon vorhanden. Dazu gehören Computer, Beamer, Telefonanschlüsse, Kopierer, Büromöbel und diverse Präsentationstechnik. Durch den Telefon- und Sekretariatsservice lassen sich Kosten sparen und in Urlaubzeiten oder bei Krankheit vom Personal braucht sich der Mieter keine Gedanken machen oder sich um Ersatz kümmern. Sehr vorteilhaft ist die Möglichkeit mit anderen Nutzern des Büros auf Zeit Kontakte zu knüpfen.

Ein paar Nachteile gibt es allerdings für das Büro auf Zeit auch. Die Mieter können in den meisten Fällen nur wenig bis gar nicht Einfluss nehmen auf die Büroeinrichtung. Zudem kann es zu Ruhestörungen durch andere Mieter kommen, was besonders bei großen Bürokomplexen entstehen kann.

An die Nutzungsrechte und Hausordnung des Anbieters für Büroservice müssen sich am Ende alle Mieter der Büros auf Zeit halten. Wichtig ist darauf zu achten, dass den eigenen Kunden eine feste Geschäftsadresse gewährleistet werden kann.

Kundenrückgewinnung – ein Konzept das Ihnen wirklich helfen kann

Kundenrückgewinnung – ein Konzept das Ihnen wirklich helfen kann

Von vielen Unternehmen wird neben viel Zeit auch genauso viel Geld und Arbeit in die Neukundengewinnung investiert und ebenso viel in die Kundenbindung bestehender. Besonders die Vertriebsabteilungen sind hier gefragt. In vielen Fällen sind die Maßnahmen für die Rückgewinnung von verlorenen Kunden allerdings recht übersichtlich. Oft gibt es auch gar keine entsprechenden Maßnahmen und die verlorenen Kunden werden einfach nach einer gewissen Zeit aus der Datenbank gelöscht, was insofern schade ist, da der Vertrieb auf diese Weise ein hohes Umsatzpotenzial verschenkt, das ehemalige Kunden bieten.

Die Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung dienen in erster Linie zwei übergeordneten Zielen. Möglichst viele verlorene Kunden wieder zurückzugewinnen ist das Hauptzielt, damit das nicht genutzte Umsatz- und Ertragspotenzial so gut wie möglich ausgeschöpft werden kann. Das zweite übergeordnete Ziel ist die Verarbeitung und Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse aus der Kundenrückgewinnung, um in der Zukunft Kundenverluste vermeiden oder zumindest deutlich einschränken zu können. Beide übergeordneten Ziele können in mehrere Teilziele gegliedert werden.

Die Teilziele könnten sein, das Image vom Unternehmen als kundenorientiert zu stärken. Negative Mundpropaganda sollte verhindert werden. Faktoren, die für den Kundenverlust verantwortlich sind, erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Leistungs- und Serviceangebot so zu optimieren, dass es den Wünschen, Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden effektiver und effizienter entspricht. Langfristig die Kosten für Neukunden-Akquise senken, die entstehen wenn verlorene Kunden durch neue Kunden ersetzt werden sollen.

Kunden beschließen aus verschiedenen Gründen die Geschäftsbeziehung zu beenden und sich einen anderen Anbieter zu suchen. Das kann daran liegen, dass sich das Kaufverhalten, die Bedürfnisse oder die Ausgangssituation geändert haben. Vielleicht bietet aber auch ein Konkurrent ein vergleichbares Produkt zu wesentlich besseren Konditionen, die dem Kunden mehr zusagen. Oftmals sind es nur vermeintliche Kleinigkeiten und persönliche Empfindungen, die den Kunden zum Wechseln veranlassen. Vielleicht hat ein Kunde einen Mitarbeiter als unfreundlich empfunden oder war von einem Produkt enttäuscht. Vielleicht hätte er auch einen besseren Service erwartet oder hat sich im Nachhinein gesehen überrumpelt gefühlt. Natürlich ist es nicht möglich jeden Kunden zu reaktivieren. Es gibt allerdings auch Kunden, bei dem Unternehmen ganz und gar nicht böse sind, wenn sie ihn verlieren.

Vom Vertriebsmanagement sind einige grundlegende Überlegungen nötig, bevor Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung angestoßen werden. Darin sollte einfließen, wie viele Kunden sind verloren worden und warum. Weiterhin sollte geklärt werden, welche Verluste durch die verlorenen Kunden entstanden sind. Zudem gilt es zu ermitteln, welche Kunden durch welche Maßnahmen eventuell zurückgewonnen werden können. Im Zuge dessen können die Kunden, die für die Rückgewinnung uninteressant sind, endgültig aussortiert werden.

Die richtige Vorgehensweise bei der Kundenrückgewinnung bezieht sich immer auf das jeweilige Unternehmen selbst, das Angebot und die Vertriebsstrategie. Das Vertriebskonzept muss immer auf die jeweilige Ausgangssituation abgestimmt werden.

Die Vorgehensweise zur Kundenrückgewinnung kann allgemein in vier Schritte eingeteilt werden. Im ersten Schritt gilt es die Kunden in der Datenbank zu ermitteln, die vom Vertrieb zurückgeholt werden sollen. Danach müssen alle verfügbaren Daten und Informationen zu diesen Kunden zusammengetragen werden.

Im zweiten Schritt kann mit den Kundendaten und -informationen ausgestatt die Vorbereitung auf ein telefonisches Kundengespräch beginnen. Ein Leitfaden ist hier sehr hilfreich, in dem unterschiedliche Szenarien berücksichtigt werden. Es kann sein, dass ein Kunde den Anruf positiv entgegennimmt und einem persönlichen Verkaufsgespräch zustimmt. Es kann aber genauso gut passieren, dass der Kunden kategorisch gegen eine weitere Zusammenarbeit ist oder neu überzeugt werden muss.

War das Telefonat positiv, folgt Schritt Drei. Eine gewissenhafte Vorbereitung auf den persönlichen Gesprächstermin ist unerlässlich. Dabei sollte sich der Vertriebsmitarbeiter ein Hauptziel und ein Teilziel setzen. Das Hauptzielt ist die Kundenrückgewinnung und ein Abschluss. Das Teilziel ist das Backup, falls das Hauptziel nicht erreicht wird. Das Teilziel kann sein, zu erfahren warum der Kunde verloren ging, negative Mundpropaganda zu vermeiden oder den Kunden soweit anzuregen, dass er über eine Rückkehr zumindest nachdenkt. Dabei ist es wichtig, dem Kunden viel Redezeit zu geben und aufmerksam zuzuhören. Besonders bei den Gründen für den Wechsel und die Rückkehrbedingungen. Ein besonderer Bonus kann hier recht hilfreich sein, die der Vertriebsmitarbeiter dem Kunden anbieten kann.

Der letzte Schritt ist absolute Korrektheit, wenn der Kunde zurückkehrt. In den ersten Transaktionen darf es nicht den minimalsten Grund geben den Kunden zu verärgern. Vom Vertrieb sollten alle beteiligten Stellen informiert werden, damit sich um jedes Detail gekümmert und der Kontakt eng zum Kunden gepflegt wird. Der Vertrieb sollte sich mit einem kleinen Geschenk beim Kunden für seine Rückkehr bedanken. So kann der Vertrieb den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit mit einem loyalen Kunden legen. Der zurück gewonnene Kunde sollte in der Datenbank entsprechend gekennzeichnet werden, damit künftig unnötige Fehler vermieden werden.